Formen des Windes Der Darßer Wald in
Licht und Schatten
 

Es gibt Orte, an denen das Licht die Zeit anhält. Der Darßer Wald an der Ostseeküste ist ein solcher Ort. Hier, wo der Nationalpark direkt auf die raue See trifft, offenbart sich in Schwarz-Weiß eine Welt von architektonischer Urgewalt und stiller Poesie.

Alt und Einsam

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Weststrand

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Darßer Wald I

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Der Darßwald: 
Urwald-Idylle und wildes Naturwunder an der Ostsee

Ein unberührter Urwald direkt an der stürmischen Ostseeküste: Der Darßwald ist das grüne Herzstück des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Mit einer Fläche von rund 5800 Hektar bedeckt das geschlossene Waldgebiet den westlichen Teil der Halbinsel Darß. Wer hierher kommt, erlebt Natur in ihrer reinsten Form. Weil weite Teile zur streng geschützten Kernzone gehören, darf sich der Wald seit Jahrzehnten völlig frei und ohne menschliche Eingriffe entwickeln.
 

Geologische Besonderheit: Das System aus Reffen und Riegen

Der Darßwald verdankt sein heutiges Aussehen einem faszinierenden Zusammenspiel aus Wind,Wellen und Jahrtausenden an Zeit. Geologisch ist der Wald in Zwei Zonen unterteilt:

Der Altdarß: Der südliche Teil basiert auf einer eiszeitlichen Kerninsel. Hier stoßen Besucher auf das markante Altdarß Kliff- ein fossiler Steilufer, das vor 1300 Jahren die Grenze zum offenen Meer bildete.

Der Neudarß: Nördlich des Kliffs liegt ein riesiges Verlandungsgebiet. Die Meeresstömung bricht im Südwesten der Halbinsel Sand ab und spült ihn im Norden wieder an.

 

Durch diese dynamische Sandablagerung entstand das charakteristische (Reffen und Riegen System). Die Reffen sind langgestreckte, sandige Stradwälle. Die Riegen sind die dazwischenliegenden, feuchten Senken. Dieses wellenartige Relief zieht sich durch das gesamte nördliche Waldgebiet und bestimmt maßgeblich, welche Planzen wo wachsen.

Da im Darßwald keine Forstwirtschaft mehr betrieben wird, bricht sich die Natur bahn.Umgestürtze Bäume bleiben einfach liegen.Sie dienen als wertvoller Nährboden für Moose, Pilze,Flechten und junge Triebe. Je nach Bodenbeschaffenheit verändert sich das Gesicht des Waldes alle paar Meter.

 

 

 

 
 

 

 

 

 

 

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